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Pressemitteilungen Geschäftsbereich Haftmaterial

Gleichmäßig sicherer

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HERMA hat die bislang üblichen Toleranzen bei der Klebstoffbe-schichtung um 50 Prozent reduziert. „Mit der Vorhangbeschichtung sind wir in der Lage, extrem gleichmäßig zu beschichten“ – HERMA Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner.

01. Juli 2010

HERMA branchenweit Vorreiter bei Haftmaterial / Vorteil: größere Produktsicherheit bei kritischen Anwendungen / Vorhangbeschichtung als entscheidende Voraussetzung / Vorsprung durch mehr als 10-jähriges Know-how im Curtain Coating

HERMA garantiert ab sofort eine einzigartig gleichmäßige Klebstoffbeschichtung seines Haftmaterials. Für Etikettenhersteller und Anwender bedeutet das ein deutlich höheres Maß an Produktsicherheit. Denn als weltweit erstes Unternehmen der Branche kann der Selbstklebespezialist bei Standardklebern die marktüblichen Toleranzen beim Klebstoffauftrag halbieren: von derzeit ± 3 Gramm auf lediglich ± 1,5 Gramm – ohne dabei die effektiv aufzubringenden Klebstoffmengen zu ändern.

Insbesondere bei kritischen Anwendungen können schon zwei, drei Gramm zu wenig Klebstoff unangenehme Folgen haben: Auf schwierigen, zum Beispiel rauen Oberflächen können die Etiketten unter Umständen wieder abfallen. Umgekehrt verursachen zwei bis drei Gramm zu viel Klebstoff zum Teil Probleme beim Stanzen und Verspenden: Klebstoff tritt aus und verschmutzt Werkzeuge oder verursacht ungewollte Stopps in den Etikettieranlagen. Aber auch die Sicherheit beim Drucken erhöht sich, da eine ungleichmäßige Klebstoffbeschichtung durchaus die Druckqualität beeinflussen kann. Besonders im Bereich der Werbeetiketten werden Druckmotive immer aufwändiger. Um diese Qualität zu gewährleisten ist eine gleichmäßige Oberfläche ohne Schwankungen in der Dicke des Haftverbundes von großer Bedeutung.

Kein messbares Querprofil mehr
Wichtigste Voraussetzung, um die Toleranzen um 50 Prozent zu reduzieren, ist der Einsatz der Vorhangbeschichtung. „Wir sind damit in der Lage, extrem gleichmäßig zu beschichten. Wir haben praktisch kein messbares Querprofil aus ‚Klebstoffbergen‘ und ‚-tälern‘ mehr“, erläutert HERMA Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner. Mindestens ebenso wichtig wie die Vorhangbeschichtung an sich ist nach seiner Einschätzung das über 10-jähige Know-how, das HERMA als Pionier der Branche mit diesem sogenannten Curtain Coating bereits gesammelt hat. Das Unternehmen hatte 1999 als Erster begonnen, den Klebstoff mittels eines frei fallenden Vorhangs aufzubringen. „Mit dem Start der neuen Beschichtungsanlage Anfang 2008 haben wir erneut unsere Rolle als Technologieführer auf diesem Gebiet untermauert, da wir zum Beispiel erstmals zwei Klebstoffschichten gleichzeitig aufbringen können.“ Nach den erfolgreichen Probeläufen mit den verringerten Toleranzen auf der neuen Anlage modifizierte HERMA auch seine ältere Beschichtungsanlage. „Wir sind jetzt in der Lage, auf beiden Anlagen mit den niedrigeren Toleranzwerten zu produzieren – das bedeutet für uns höchste Flexibilität in der Produktion und für unsere Kunden neben der verbesserten Produktsicherheit weiterhin kürzeste Lieferzeiten“, betont Dr. Baumgärtner.



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