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Neues Beschichtungswerk wird ausgebaut

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HERMA baut sein neues Beschichtungswerk für rund 10 Millionen Euro aus: In dem 60 m breiten und fünf Meter hohen Anbau (im Vordergrund, vor der Maschinenhalle) beschleunigt künftig eine vollautomatische Verpackungsanlage die Abläufe weiter.

12. Mai 2010

10-Millionen-Euro-Investition für vollautomatische Verpackungsanlage, Schneidemaschinen und neuen Gebäudeteil / Hochautomatisierte Abläufe dank intelligenter Fördertechnik / HERMA Geschäftsführung: „Wir haben Wort gehalten“

Filderstadt, 06. Mai. HERMA investiert erneut rund zehn Millionen Euro in seine Haftmaterial-Fertigung in Filderstadt. Die Erdarbeiten für die nächste Ausbaustufe des Beschichtungswerks, das Anfang 2008 in Betrieb ging und als das weltweit modernste seiner Art gilt, werden noch im Mai beginnen. Errichtet wird dabei ein Gebäudeteil, in dem künftig eine neue vollautomatische Verpackungsanlage untergebracht ist. Deren Inbetriebnahme ist planmäßig für Sommer 2011 vorgesehen. Bereits in wenigen Tagen geht als Teil dieses Investitionspakets außerdem eine neue Schneidemaschine in Betrieb; eine weitere Schneidemaschine wurde bereits seit Mitte 2009 installiert. Insgesamt wird der Spezialist für Selbstklebetechnik innerhalb von vier Jahren über 45 Millionen Euro in diesen Fertigungsbereich investiert haben. Je nach Auslastung der Kapazitäten schafft das gesamte Beschichtungswerk bis zu 70 neue, hochmoderne Arbeitsplätze.

Wort gehalten
„Wir stehen damit zu unserem Wort, die komplette Haftmaterial-Fertigung inklusive Schneide- und Verpackungsbereich in Filder­stadt zu errichten“, betonten die HERMA Geschäftsführer Sven Schneller und  Dr. Thomas Baumgärtner anlässlich des Baustarts. „Der Standort Deutschland ist für uns kein Lippenbekenntnis, sondern wir setzen uns nachweisbar dafür ein.“ Die Baugenehmigung hatte HERMA schon im Frühjahr 2009 erhalten. Aufgrund der konjunkturell extrem unsicheren Lage hatte das Unternehmen den Baustart zunächst aufgeschoben. „Wir konnten jedoch trotz der Krise im abgelaufenen Jahr bei Haftmaterial erneut zulegen und sogar Marktanteile gewinnen“, ergänzte HERMA Geschäftsführer Dr. Thomas Baumgärtner, der auch den Geschäftsbereich Haftmaterial leitet. „Die entscheidenden Gründe waren eine noch stärkere Internationalisierung und innovative Produkte. Um die Kapazitäten und Möglichkeiten der neuen Beschichtungsanlage voll auszunutzen und damit den weiteren Wachstumskurs fortzusetzen, spielt diese Investition nun eine entscheidende Rolle.“  

Bestens vernetzt
Der neue Gebäudeteil ist 61 Meter breit, 20 Meter tief und bis zu fünf Meter hoch. Er wird der 2008 eingeweihten, markant gewölbten Maschinenhalle vorgebaut. Die bestehende Außenwand wird im Erdgeschoss nach dem Errichten des neuen Gebäudeteils entfernt. „Damit stehen dann drei Schneidemaschinen und die neue Verpackungsanlage quasi in einer großen Halle und lassen sich mittels intelligenter Fördertechnik bestens miteinander vernetzen“, erläuterte Dr. Baumgärtner. Wie schon beim eigentlichen Beschichtungswerk setzt HERMA auf hochautomatisierte Prozesse. „So sind wir in der Lage, an einem Hochlohnstandort wie Filderstadt absolut wettbewerbsfähig zu produzieren und unsere Rolle als Technologieführer in diesem Bereich zu untermauern“, ergänzt Schneller.



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